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Nachhaltigkeit, Nachweise, Hersteller
Was steckt in deinem Shirt?

Wir zeigen dir, welche Materialien, Hersteller und Nachweise hinter MELAdi-Textilien stehen. Hier findest du alle nötigen Infos zu deiner neuen Kindermode

MELAdi, mein Weg zu nachhaltiger Mode

Ich stehe als Designerin dazu, nicht selbst als Hersteller der Textilien aufzutreten oder direkt in die Produktion involviert zu sein. Wir haben uns auch auf Grund unserer Möglichkeiten dazu entschieden, unsere Textilien von externen Herstellern zu beziehen. Mit diesen arbeiten mein Mann und sein Kollege mit unserem Partner Life-Tree nun schon seit 2012 dauerhaft zusammen und sind deshalb von der Qualität und den angewandten Standards überzeugt. Aber faire Kleidung beginnt natürlich nicht erst beim fertigen Shirt. Deshalb erklären wir die wichtigsten Stationen – von der Faser über die Herstellung bis zu dem Produkt, das du bei MELAdi findest.

Unsere Hersteller

Für Textilien nutzen wir die beiden Top-Hersteller Stanley&Stanley und Continental Clothing mit ihrer Earth-Positive-Kollektion.
Für Taschen und Stringbags vertrauen wir auf die Westford Mill-Kollektion von Beechfield.

Unsere Materialien

Die Basis unserer Kollektion ist Biobaumwolle. Hier aber auch mit dem Anspruch hochwertiger Verarbeitung, was speziell bei klassischen Shirts den Unterschied macht. Es zählt nicht nur der Begriff "Bio" sondern die Qualität hinter der Verarbeitung. 

Siegel und Standards

Da wir selbst als Designlabel nicht zertifiziert sind (es finden bei uns nur Veredelungen statt), listen wir auf dieser Seite die Zertifkate etc. unserer Hersteller. Diese sind im Bereich Fairer Handel und/oder Biobaumwolle aktiv und können dort als größere "Player" auch tatsächlichen Impact schaffen.

Wichtiger Disclaimer!


Ich bin als Designlabel MELAdi weder zertifiziert noch Mitglied in einer der genannten Organisationen. Wir beziehen unsere Textilien bei Herstellern mit Zertifizierung oder Mitgliedschaft. Das von uns veredelte Produkt ist damit nicht zertifiziert!

Die Fair Wear Foundation

Die Fair Wear Foundation ist eine unabhängige, gemeinnützige Multi-Stakeholder-Initiative, die sich für bessere Arbeitsbedingungen in der globalen Textil- und Bekleidungsindustrie einsetzt. Im Mittelpunkt stehen die Menschen, die Kleidung und textile Produkte herstellen — von der Beschäftigung in den Produktionsbetrieben bis hin zu den Einkaufs- und Geschäftsentscheidungen der Marken.

Fair Wear arbeitet gemeinsam mit Unternehmen, Produktionsstätten, Gewerkschaften und lokalen Organisationen. Grundlage ist der Fair Wear Code of Labour Practices. Er umfasst acht zentrale Arbeitsstandards: frei gewählte Beschäftigung, keine Diskriminierung, keine Kinderarbeit, Vereinigungsfreiheit und das Recht auf Kollektivverhandlungen, existenzsichernde Löhne, angemessene Arbeitszeiten, sichere und gesunde Arbeitsbedingungen sowie ein rechtlich abgesichertes Beschäftigungsverhältnis.

Mit regelmäßigen Brand Performance Checks bewertet Fair Wear, wie konsequent Mitgliedsunternehmen menschenrechtliche Sorgfaltspflichten in ihre Geschäftsprozesse integrieren. Dabei werden unter anderem Einkaufspraktiken, Lieferketten, Beschwerdemechanismen und Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen untersucht. Die Ergebnisse werden veröffentlicht und schaffen dadurch mehr Transparenz.

Wichtig ist: Fair Wear ist kein klassisches Produktsiegel und keine Garantie dafür, dass jedes einzelne Produkt vollständig unter fairen Bedingungen hergestellt wurde. Die Mitgliedschaft zeigt vielmehr, dass sich ein Unternehmen zu einem fortlaufenden Verbesserungsprozess verpflichtet und seine Verantwortung innerhalb der Lieferkette aktiv wahrnimmt.

Fair Wear versteht faire Produktion deshalb nicht als einmal erreichtes Ziel, sondern als langfristige Aufgabe mit überprüfbaren Fortschritten.

GOTS

Der Global Organic Textile Standard, kurz GOTS, zählt zu den umfassendsten Standards für ökologisch und sozial verantwortungsvoll hergestellte Textilien. Er begleitet die textile Lieferkette von der Verarbeitung zertifizierter Biofasern bis zum fertigen Produkt.

GOTS stellt zunächst Anforderungen an die Herkunft der verwendeten Naturfasern. Die Fasern müssen aus kontrolliert biologischem Anbau stammen und entlang der Lieferkette nachvollziehbar verarbeitet werden. Darüber hinaus berücksichtigt der Standard zahlreiche ökologische Kriterien. Dazu gehören unter anderem der verantwortungsvolle Umgang mit Wasser und Energie, die Begrenzung problematischer Chemikalien, eine kontrollierte Abwasserbehandlung und Anforderungen an umweltgerechte Produktionsprozesse.

Auch soziale Kriterien sind Bestandteil der GOTS-Zertifizierung. Die Anforderungen orientieren sich an grundlegenden Arbeits- und Menschenrechten sowie an den Konventionen der Internationalen Arbeitsorganisation. Dazu zählen beispielsweise der Schutz vor Kinder- und Zwangsarbeit, sichere Arbeitsbedingungen und das Recht auf Vereinigungsfreiheit.

Die Einhaltung der Kriterien wird durch unabhängige, akkreditierte Zertifizierungsstellen kontrolliert. Zertifiziert werden dabei nicht nur einzelne Rohstoffe, sondern die relevanten Stufen der Verarbeitung und Lieferkette. Dadurch bietet GOTS eine deutlich umfassendere Aussage als die reine Bezeichnung „Bio-Baumwolle“.

Allerdings gilt eine GOTS-Aussage immer nur für Produkte und Lieferketten, die tatsächlich entsprechend zertifiziert und gekennzeichnet sind. Nicht jedes Produkt einer Marke ist automatisch GOTS-zertifiziert.

OEKO-TEX® STANDARD 100

Der OEKO-TEX® STANDARD 100 ist ein international etabliertes Prüf- und Zertifizierungssystem für textile Produkte. Im Mittelpunkt steht die Schadstoffprüfung: Ein zertifiziertes Produkt muss festgelegte Grenzwerte für zahlreiche Substanzen einhalten, die für die menschliche Gesundheit problematisch sein können.

Geprüft wird nicht nur der Hauptstoff. Je nach Produkt werden auch Nähgarne, Drucke, Beschichtungen, Reißverschlüsse, Knöpfe und weitere Bestandteile berücksichtigt. Die Prüfungen basieren auf einer umfangreichen Liste regulierter und potenziell schädlicher Stoffe. Dazu gehören beispielsweise bestimmte Farbstoffe, Schwermetalle, Pestizidrückstände und weitere chemische Substanzen.

Der Standard unterscheidet vier Produktklassen. Je intensiver ein Textil mit der Haut in Kontakt kommt und je empfindlicher die Zielgruppe ist, desto strenger sind die Anforderungen. Die strengste Klasse gilt für Baby- und Kleinkinderprodukte. Weitere Klassen beziehen sich auf Textilien mit direktem oder ohne direkten Hautkontakt sowie auf Dekorationsmaterialien.

Die Prüfung erfolgt durch unabhängige OEKO-TEX®-Institute. Ein Zertifikat ist in der Regel ein Jahr gültig und kann über die offizielle Label- beziehungsweise Zertifikatsprüfung kontrolliert werden.

OEKO-TEX® STANDARD 100 ist jedoch kein Bio- oder Fairtrade-Siegel. Der Standard bestätigt vor allem die geprüfte Schadstoffsicherheit eines konkreten Produkts. Er macht keine Aussage darüber, ob die Baumwolle biologisch angebaut wurde, wie hoch der Recyclinganteil ist oder unter welchen sozialen Bedingungen das Produkt hergestellt wurde.

Veredelung und fertiges Produkt


Damit aus einem hochwertigen Textil ein MELAdi Produkt wird fehlt am Ende natürlich noch die Veredelung mit den Motiven von mir - Nadine Matrullo.
Die Veredelung findet dabei für alle unsere Teile in unseren Räumen (den Räumen von Life-Tree) in Augsburg (Bei St. Ursula 12) statt. Hier können wir mit 2 Transferpressen und hochwertigen DTF-Transfers alle unsere Teile selbst veredeln.